ÜBER DIE B.A.S.

B.A.S. – MOTOR DER VERKEHRSTECHNIK

Im Jahr 1951, als es das Bundesministerium für Verkehr und die Bundesanstalt für Straßenwesen noch nicht gab, stellte Werner Sporleder in der damaligen bizonalen Verwaltung in Offenbach Herrn Ministerialrat Fritz Heller die erste elektrische Flackerlaterne vor. Dieser erwiderte damals: „Bringen Sie etwas auf den Markt, das sich bewährt, wir machen dann dafür das entsprechende Gesetz.“ Durch die heutigen EU-weit harmonisierten Normen ist es deutlich schwieriger geworden Innovationen schnell auf den Markt zu bringen.

Unternehmensgründer Werner Sporleder befasste sich zunächst mit der Produktion von Verkehrszeichen, Warnleuchten und Verkehrseinrichtungen. 1976 führte er mit der B.A.S. den ersten Mietservice für die Absicherung von Straßenbaustellen, Fahrbahnmarkierung, Verkehrslenkung sowie für die Signalisierung im Straßenverkehr ein, woraus sich im weiteren Verlauf eine umfangreiche Branche entwickeln sollte. 2011 wurde Herr Sporleder in den Senat der Wirtschaft berufen.

Die B.A.S. Verkehrstechnik AG ist ein innovatives, stabiles, mittelständisches Familienunternehmen, welches als Aktiengesellschaft geführt wird. Gründer sind Gertrud und Werner Sporleder mit ihrer Tochter Heike Sporleder (Foto v. l.). Die Tätigkeiten der B.A.S. basieren auf über 65 Jahren Erfahrungen in den Bereichen Entwicklung und Produktion von Verkehrszeichen, Verkehrseinrichtungen sowie Lichtsignal- und LED-Technik. Dementsprechend wird die B.A.S. in der Branche als „Motor der Verkehrstechnik“ und „Maßstab für Qualität“ bezeichnet.

Die Leitung übernimmt der Vorstand bestehend aus Ralph Goerres und Sonja Riefe. Aktuell beschäftigt die B.A.S. rund 450 Mitarbeiter an 20 Standorten sowie zusätzliche Hilfs- und Saisonkräfte. Diese sichern mit einem beachtlichen Materialbestand und umfangreichem Fuhrpark gleichzeitig etwa 3.000 Baustellen ab und führen Verkehrslenkungsmaßnahmen durch. Behörden, Firmen als auch Privatkunden erhalten bei der B.A.S. ein Rundum-sorglos-Paket für Planung, Beratung, Vermietung, Montage, Wartung und Verkauf von Verkehrseinrichtungen.



Durch das stetig steigende Verkehrsaufkommen muss der Stand der Technik natürlich permanent angepasst werden. Im Einsatz befindliche Materialien werden daher ständig weiterentwickelt, um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten und zu erhöhen.

Chronik der B.A.S. von 1976 bis 2019

B.A.S

2019

  • am 21.05.2019 ist unser Gründer Werner Sporleder im Alter von 93 Jahren verstorben. Werner Sporleder hat seine Nachfolgeregelung aktiv mitgestaltet, sodass der Vorstand und Aufsichtsrat sein Lebenswerk in seinem Sinne weiterführen können.

2018

  • Umzug der Niederlassung Neumünster nach Wasbek
  • Umsetzung der bidirektionalen Anbindung der mobilen Telematik an TLS Verkehrsrechnerzentralen
    • z. B. zur Verdichtung der VBA (Verkehrsbeeinflussungsanlagen) Geschwindigkeitstrichter und Stauwarnung
  • Erweiterung der Übermittlung von Reisezeiten in Echtzeit auf mehrfarbigen mobilen LED Tafeln mit INRIX-Daten

2017

  • Herausgabe der überarbeiteten und erweiterten Broschüre „BAS 2017“
  • Weiterentwicklung Wegweisung und Vorwarnung
    • mit fluoreszierender Folie in RA 3
    • in Hochaufstellung mit einer Unterkante von 4,5 m zur besseren Erkennbarkeit
  • Verkehrssicherung von Großprojekten, bspw. von.:
    • Marathons in diversen Städten (Hannover, Kassel)
    • Messen (Deutscher Straßenausstattertag (DeuSAT), Deutscher Straßen- und Verkehrskongress)
    • Stadtfesten (Maschseefest, Tag der Niedersachsen, uvm.)
    • Festivals (Highfield Festival)

2012-2017

  • das mobile Verkehrsmanagement wurde verfeinert und der Fokus auf eine erhöhte Sichtbarkeit von Gefahrenstellen und Verkehrsführungen gesetzt:
    • dynamische und telematikgesteuerte Wechselverkehrsführungen mit LED-Tafeln
    • mobile LED-Stauwarnanlagen
    • Routinganlagen
    • Zuflusswarnung
    • Höhenwarnung
    • Verkehrslenkung mit LED-Tafeln bei Veranstaltungen
    • Überkopfbeschilderung in LED an temporären Brücken mit einer lichten Weite von bis zu 33 m

2016

  • Erweiterung des Angebots der mobilen Lichtsignalanlagen Typ „D“
    • mit modernen Steuergeräten im Standard stationärer Anlagen
    • inklusive aller Anbindungen an Verkehrsrechner
  • gleich mehrere Anlässe zum Feiern gab es am 12. Februar 2016 - dem „Tag der Verkehrssicherung“:
    • 35 Jahre Mitgliedschaft in der „Forschungsgesellschaft für Straßen und Verkehrswesen“ (FGSV)
    • 40 Jahre Baustellen-Absperr-Service, 65 Jahre Meilensteine der  Verkehrstechnik
    • 90. Geburtstag des Unternehmensgründers und Vorstandsvorsitzenden Werner Sporleder

2015

  • 25-jähriges Jubiläum der Niederlassung Leipzig, die als erste Niederlassung der B.A.S. in den neuen Bundesländern eröffnet wurde
  • 2. Bauabschnitt im Pilotprojekt „Wechselverkehrsführung A95“ mit gleichem Erfolg der Stauvermeidung wie in 2014

2014

  • Eröffnung des LED-Standorts in Rohrbach
  • Umsetzung der mobilen Telematik in Großprojekten mit bis zu 112 LED Tafeln im Projekt
  • Pilotprojekt „Wechselverkehrsführung A95“ mit Vermeidung von über 200.000 Staustunden in 4 Monaten

2013

  • Herausgabe der Broschüre „Baustellenabsicherung 2013 – innerorts“ entsprechend dem neuen Stand der Technik
  • Inbetriebnahme eines neuen Außenlagers und Hallenneubau in der Niederlassung Leipzig

2012

  • Entwicklung und Einführung des SLDS-Arbeitsstellenzauns:
    • das wellenförmige Z 600 StVO erreicht eine Retroreflexion von ca. 160° und entspricht der DIN 67520
    • mit diesem Quantensprung erhalten Kraftfahrer bei Schräg- und Längsabsicherungen eine gleisartige Verkehrsführung
    • Durchführung von umfangreichen Versuchen im Verkehrssicherungszentrum zur Erhöhung der Verkehrssicherheit durch bessere Sichtbarkeit von Absperreinrichtungen, Erkennen und Begreifen von Schriftgrößen und Symbolen auf Plan- und LED-Tafeln
  • Aktion „Ein Herz für Wildtiere“
    • Vermeidung von Wildunfällen mit mobiler Telematik durch rechtzeitige Vorwarnung bei Überschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit durch LED-Tafeln
  • Aktion „Stauvermeidung“:
    • mobile Telematik der B.A.S. wurde Teilnehmern von  Polizei, Verkehrsbehörden und Verkehrsleitzentralen vorgestellt
    • insgesamt 210 mobile Informationstafeln und 90 Messquerschnitte standen zur Verfügung, um einen Beitrag zur Unfallvermeidung und Schonung der Umwelt zu leisten
    • mit einem eigens betriebenen Verkehrsmanagementsystem  kann jederzeit der aktuelle Verkehrsfluss mit Durchschnittsgeschwindigkeit, Anzahl der Fahrzeuge etc. auf einem Rechner abgerufen und dargestellt werden
    • zudem können länderübergreifende Informationen sowie Umleitungen automatisch geschaltet werden

2011

  • 35 Jahre B.A.S. Verkehrstechnik AG
  • 60 Jahre Erfahrungen im Bereich Verkehrssicherung
  • Übernahme der Verkehrssicherung von Großprojekten, wie bspw. dem:
    • Papstbesuch
    • Hessentag
    • Marathon Hannover
  • Berufung Werner Sporleders in den Senat für Wirtschaft (Bonn) für den Bereich Straßenverkehrstechnik
  • Ersteinsatz der schnellen Einsatz-Sperre (SES):
    • die SES ist mit einer LED-Anzeigetafel und ausklappbaren Flügeln in Form des Z 600 (Absperrschranke) ausgestattet und kann ggf. einen LED-Anhänger mitführen, der im Vorfeld separat mit ersten Hinweisen auf eine Sperrung abgestellt werden kann
Location

2010

  • Eröffnung weiterer Niederlassungen in Bayreuth und Mendig als nunmehr 19. und 20. Servicestationen
  • Heike Sporleder wechselt in den Aufsichtsrat der B.A.S. Verkehrstechnik AG
  • Werner Sporleder, Sonja Riefe und Ralph Goerres wechseln in den Vorstand der B.A.S. Verkehrstechnik AG
  • Realisierung des Projektes „Stillleben A40“
    • Sperrung der A40 über 60 km mit gleichzeitiger Sperrung von 8 Autobahnkreuzen und 30 Anschlussstellen
  • Entwicklung von Warnballons als Vorwarnung vor fahrbaren Absperrtafeln auf Autobahnen
    • fahrbare Absperrtafeln (FAT) auf dem Seitenstreifen von Autobahnen tauchen für dicht hintereinanderfahrende LKW überraschend auf
    • ein kleiner „Schlenker“ der LKW genügt um eine FAT zu touchieren – mit schlimmen Folgen
  • erster Einsatz von mobil ferngesteuerten LED-Infotafeln mit dem mobilen Verkehrsmanagementsystem zur Stauvermeidung
    • alle fahrbaren Absperrtafeln und Vorwarnanzeiger der B.A.S. sind mit Radardopplergeräten ausgerüstet und ermöglichen der B.A.S-Verkehrslenkungszentrale sowie zuständigen Behörden sofort Informationen über Änderungen im Verkehrsablauf vor Baustellen zu erhalten
    • LED-Informationstafeln werden von der B.A.S. auch als Höhenwarnanlagen,  Einfahrschleusen an Baustellen sowie als Wildwarnanlagen programmiert und eingesetzt
  • Einführung von LED-innenbeleuchteten Verkehrszeichen (Leuchtreflexschilder)
    • LED-innenbeleuchtete Verkehrszeichen oder Leuchtreflexschilder wirken aktiv auf den Kraftfahrer ein und erreichen eine höhere Resonanz
    • diese Verkehrszeichen sind nahezu wartungsfrei, aufgrund des äußerst geringen Strombedarfs umweltfreundlich und leuchten durch den eingebauten Dämmerungsschalter nur während der Dunkelstunden

2009

  • Erweiterung der Niederlassung und Zentralverwaltung am Standort Hemmingen (Hannover) durch den Erwerb zweier zusätzlicher Grundstücke und Gebäude
  • Eröffnung des Verkehrssicherungszentrums in Hemmingen (Hannover)
  • Eröffnung der Verkehrslenkungszentrale in Hemmingen (Hannover) zur bundesweiten Koordinierung und Steuerung von LED-Informationssystemen
  • Umzug der Niederlassung Bremen nach Sottrum
  • Verkehrssicherung des Papstbesuches in Thüringen
    • Sperrung der A38 auf einer Länge von mehr als 40 km
    • großräumige Umleitung über 1.800 km Gesamtlänge mit ca. 10.000 Verkehrszeichen
    • gleichzeitig war die B.A.S. in Freiburg mit mehr als 2000 Verkehrszeichen und Verkehrseinrichtungen im gesamten Stadtgebiet vertreten           
    • Projekte in solchen Größenordnungen sind nur realisierbar, da die B.A.S. über einen sehr umfangreichen Fuhr- und Materialpark verfügt

2008

  • Einführung von ferngesteuerten mobilen LED-Informationstafeln und LED-Verkehrszeichen – die B.A.S. setzt so weitere Maßstäbe für Innovation, Sicherheit und Qualität
  • Verlagerung des Gesellschaftssitzes von Leipzig nach Hannover
  • Heike Sporleder wechselt in den Vorstand und löst Getrud Sporleder ab
  • Gertrud Sporleder wird in den Aufsichtsrat berufen
  • Erweiterung der Niederlassung Düsseldorf
  • Errichtung eines Zentrallagers für Signalanlagen, LED-Informationstafeln und LED-Verkehrszeichen am Standort Duisburg

2007

  • Eröffnung der Niederlassung Heuchelheim (Gießen)
  • Umzug der Niederlassung Mellingen auf ein größeres Gelände in Nohra (Thüringen)
  • Übernahme der Verkehrssicherung bei Großprojekten:
    • Hannover-Marathon
    • Duisburg-Marathon
    • Karstadt-Marathon: bei gleichzeitigem Start in Dortmund und Oberhausen über Gelsenkirchen wurde die 72 km lange Laufstrecke durchgängig durch die B.A.S. gesichert

2006

  • Eröffnung der Niederlassungen an den Standorten Mellingen, Staufenberg (Kassel) und Ludwigslust
  • Umzug der Niederlassung Hamburg auf ein größeres Gelände in Barsbüttel
  • die B.A.S. feiert 30-jähriges Bestehen
  • Herausgabe der überarbeiteten und erweiterten Broschüre „BAS 2006“
  • Publikationen zu Verbesserungsmöglichkeiten bei der Sicherung an Arbeitsstellen

 

2005

  • Erstellung der Broschüre „Verkehrssicherung 2005“ für Behörden und Straßenbaufirmen mit Hinweisen für zeitgemäße Absicherungsmaßnahmen sowie Musterplänen für verschiedene örtliche Gegebenheiten
  • Eröffnung der Niederlassung am Standort Hamburg
  • Übernahme der Verkehrssicherung von Großprojekten:
    • Karstadt-Twin-Marathon: Der Karstadt-Twin-Ruhrmarathon ist der erste Marathon, der weltweit zwei Startpunkte hatte. Bei gleichzeitigem Start in Dortmund und Oberhausen führte die Laufstrecke über Gelsenkirchen nach Essen. Zur Sicherung der 72 km langen Laufstrecke waren 238 t Verkehrszeichen und -einrichtungen einschließlich 7,1 km gelber Arbeitsstellenzaun erforderlich.
    • Veranstaltung „Teute ohne Auto“: Für die autofreien Tage am Teutoburger Wald hat die B.A.S. die Verkehrssicherung zwischen Bielefeld und Detmold auf einer Strecke von 27 km verantwortet.
    • XX. Weltjugendtag mit Besuch des Papstes: Vom 16. bis 21. August 2005 in Köln fand der Weltjugendtag statt und galt bis dato als umfangreichstes Verkehrssicherungsprojekt in Deutschland.
      • über 1 Mio. Besucher aus 190 Ländern erwartet
      • zur Steuerung und Führung der Besucherströme wurden über 300 Straßen und 4 Rheinbrücken gesperrt
      • ca. 70 km Haltverbotszonen wurden eingerichtet
      • beidseitige Sperrung der A1 zwischen Köln-West und Erfttal und Einrichtung einer Parkfläche für über 1.800 Reisebusse
      • 810 Tonnen Verkehrssicherungsmaterial waren an den Veranstaltungstagen im Einsatz.
  • Familientag von Airbus Deutschland: Am 27. August 2005 fand in Hamburg ein Familientag bei Airbus Deutschland statt und es kamen für diese Veranstaltung 7 km gelber Sicherheitszaun zum Einsatz.
  • der gelbe B.A.S.-Arbeitsstellenzaun läutet einen Generationswechsel in der besseren Absicherung von Straßenbaustellen und zur Erhöhung der Verkehrssicherung ein und entwickelt sich im Laufe der Jahre zur Selbstverständlichkeit

2004

  • Erweiterung der Niederlassung am Standort Braunschweig
  • Engagement der B.A.S. zur Schaffung eines eigenen Ausbildungsberufes als „Fachkraft zur Sicherung von Arbeitsstellen an Straßen“
  • der gelbe B.A.S.-Arbeitsstellenzaun verbreitet sich immer mehr in Deutschland und verändert die passive Verkehrssicherheit und die Stadtbilder

2003

  • bundesweite Verkehrssicherung für den Aufbau der LKW Maut an allen Standorten mit verkehrstechnischer Projektsteuerung der notwendigen Gewerke und Arbeiten
  • aufgrund des Hochwasserschadens im Sommer 2002 Umzug der Niederlassung Dresden auf ein größeres Gelände und Neubau einer Lagerhalle
  • Umzug der Niederlassung Dortmund auf ein größeres Gelände
  • Erweiterung der Niederlassung Bremen
  • Herausgabe der überarbeiteten und erweiterten Broschüre „BAS 2006“
  • Einführung von Absperrschranken aus sonnengelben Kunststoffelementen
    • Absperrschranken aus abgekantetem, meist verrostetem Blech werden durch neuartige Absperrschranken aus sonnengelben Kunststoffelementen im
      Materialpark der B.A.S. abgelöst
    • Baustellen werden damit weitestgehend komplett eingehaust, wodurch die in der Baustelle tätigen Personen vom fließenden Verkehr gut sichtbar abgegrenzt und geschützt sind
    • die erforderlichen retroreflektierenden Folien haben nur einen geringen Abstrahlwinkel, sodass für den Kraftfahrer mit dem Signalbild der Absperrschranke bisher nur Querabsperrungen möglich sind
  • der gelbe B.A.S.-Arbeitsstellenzaun mit seiner freundlichen und ordentlichen Optik gilt als Visitenkarte für jede Baufirma

2002

  • Eröffnung weiterer Niederlassungen an den Standorten Bielefeld, Braunschweig und Münster

2001

  • 25 Jahre B.A.S. Verkehrstechnik
  • Eröffnung der Niederlassungen in Düsseldorf
  • Herausgabe der überarbeiteten und erweiterten Broschüre „BAS 2001“
Location

2000

  • die inzwischen erreichte Größe des Betriebes gab Anlass zur Umwandlung der B.A.S. Verkehrstechnik GmbH in eine Aktiengesellschaft
  • Eröffnung der Niederlassungen in Bremen und Dortmund
  • Herausgabe der handlichen Broschüre „BAS 2000“ mit Verkehrszeichen der StVO, sortiert nach den jeweiligen Ordnungsnummern

1998

  • Eröffnung der Niederlassungen am Standort Neumünster
  • Ergänzung des Mietprogramms durch neu entwickelte und absolut blendfreie Leuchtballone
    • Leuchtballone ermöglichen es sog. „Zwergenbaustellen“, wie bspw. Reparaturen von Schutzplanken in die dunkleren und verkehrsarmen Tageszeiten zu verlegen
    • die Leuchtballone erhielten von der BAST die Prüfnummer V 4-52-2002

1997

  • Entwicklung einer Fahrstreifensignalanlage mit einer 3+1-Führung
    • zur Auflösung der erheblichen Staus in Leipzig (Lützner Straße), von denen auch  die Straßenbahnen der Leipziger Verkehrsbetriebe betroffen waren, wurde für die Problemzeit besagte Fahrstreifensignalanlage entwickelt
    • durch ein sehr ausgefeiltes Signalzeitenprogramm wurden die Straßenbahnen beim Queren der Brünner Straße bevorzugt
    • 93 Prozent der Bahnen kreuzten den Konfliktpunkt in Verbindung mit einer Vorsignalisierung mit 27 bis 43 km/h und dadurch wurde der Kraftverkehr nur gering eingeschränkt
    • war die Grünphase des Kraftverkehrs unterbrochen und weniger als 50 Prozent der grundsätzlich vorhandenen Grünzeit noch nicht abgelaufen, sprang die Anlage auf die alte Grünphase zurück
    • eingesetzte Detektoren verlängerten die jeweiligen Grünzeiten bei entsprechendem Bedarf bis zu einer Maximalzeit
    • die Fahrstreifensignalanlage in Verbindung mit einer Einmündung sowie dem bevorrechtigtem Straßenbahnverkehr war in dieser Form damals nur in Leipzig im Einsatz

1996

  • die eigens entwickelte 2. LSA-Steuergeräte-Generation „TLC 96“ kommt auf den Markt
    • als Weiterentwicklung zur „TLC 94“ war die Generation „TLC 96“ so innovativ, dass nachträgliche Prüfungen für später eingeführte Vorschriften, wie z. B. die „TL transportable Lichtsignalanlagen 97“, gemäß der Gruppe D ohne zusätzliche Modifikation bestanden wurden

1995

  • Erweiterung des Portfolios der Stadtmöblierung mit der Beschilderung von Parkhäusern, Einkaufsmärkten sowie Firmengeländen
  • das Setzen von Pollern, Baumschutzbügeln, Zäunen, Torschranken und dergleichen gehört jetzt zum Leistungsumfang der B.A.S.
  • die Niederlassung Leipzig ergänzt das Portfolio um einen Containerdienst für den Bereich Abfall- und Asbestentsorgung
    • mehrere Absetzkipper und Abroller sowie eine große Anzahl Schuttmulden zählen nun zum Bestand der B.A.S.


1994

  • die Signalanlage „TLC 94“ wurde mit Hilfe unserer Entwicklungsingenieure auf den Markt gebracht
    • diese Signalanlage arbeitet mit dezentraler Mikroprozessortechnik und bietet dadurch vielfältige Vorteile

1993

  • Herausgabe der überarbeiteten und erweiterten Broschüre „BAS 93“
    • mit der „BAS 93“ erhielten vor allem die neuen Bundesländer die wichtigsten Informationen für die richtige Absicherung von Baustellen an Straßen
  • Einführung der Über-Kopf-Beschilderung im Baustellenbereich durch transportable Signalbrücken mit einer Spannweite von 13 m

 

1991

  • Weiterentwicklung von Signalanlagen mit modernster Technik durch die Entwicklungsingenieure der Niederlassung Dresden
    • diese Signalanlagen sollten sich als transportabel, dezentral gesteuert durch ein breites Einsatzspektrum, insbesondere für große Kreuzungen und spezielle Anforderungen des ÖPNV, auszeichnen
Location

1990

  • Umzug der Niederlassung Mühlheim an den Standort Duisburg
  • Gründung der Niederlassung Leipzig
    • am Standort Leipzig wurde die erste Niederlassung in den neuen Bundesländern eröffnet
    • es wurden ausschließlich dort beheimatete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingestellt und geschult
    • die ersten Einsätze in der Messestadt erfolgten, ergänzt durch Stationen in Dresden, Torgau, Altenburg und Dessau

1985

  • Entwicklung von Steuergeräten speziell für sog. „springende Phasen“
    • unter Berücksichtigung der Mindest-Grünzeit kann mit diesem Steuergerät in jede gewünschte Richtung weitergeschaltet werden
  • Erweiterung des Portfolios mit der Vermietung von Hubarbeitsbühnen

1984

  • Crash-Test von Baken und Warnleuchten bei Tempo 80 auf dem Flughafen Hannover
    • mit einer am LKW angebauten PKW-Attrappe konnte das Verhalten der Baken und Warnleuchten sehr gut simuliert werden
  • Überprüfung der Standfestigkeit von Aufstellvorrichtungen und Absperrgeräten auf dem Flughafen Hannover
    • hinter einem 2-motorigen Flugzeug war es möglich durch die Veränderung der Propellerdrehzahl die Standfestigkeit von unterschiedlichen Aufstellvorrichtungen bei verschiedenen Windstärken zu überprüfen
    • später griff die BAST dieses Thema auf und in Zusammenarbeit mit der FGSV ergaben sich die sogenannten TL – Technische Lieferbedingungen

1983

  • erster Einsatz von orangen und nummerierten Umleitungsschildern auf Teststrecken
    • dadurch ist es möglich auch innerorts infolge der Nummerierung einen Überblick bei sich kreuzenden Umleitungsstrecken zu behalten
    • schlussendlich wurden die Umleitungsschilder durch den BMV in der Farbe gelb eingeführt
  • Entwicklung von automatischen Straßenbahnschranken zur Sicherung von Gleisbaustellen
    • vor allem in der Straßenmitte war die Sicherung von Gleisbaustellen sehr problematisch
    • durch Fahrdrahtkontakte bzw. Koppelspulen wird das Öffnen der Gleisschranke kurz vor dem Passieren der Bahn ermöglicht und sorgt für die umgehende Schließung nach erfolgter Durchfahrt der Bahn
    • der nachfolgende Kraftverkehr war somit wieder gesichert
Location

1980

  • Einführung von übergroßen Fahrbahnteilern und Warnlichtbaken
    • inzwischen wurden diese in die StVO aufgenommen

1979

  • Entwicklung von übergroßen Fahrbahnteilern und Warnlichtbaken

1978

  • Eröffnung der Niederlassung in Essen
  • Umzug der Niederlassung Essen an den Standort Mühlheim
  • Ausarbeitung der Broschüre „BABSI“ (Baustellenabsicherung)
    • zur Information von Behörden und Baubetrieben über geeignete Absicherungs- und Verkehrslenkungsmaßnahmen mit Hinweisen und Regelplänen
    • Verteilung von 250.000 Exemplaren

1976

  • Gründung der B.A.S. Baustellen-Absperr-Service GmbH
    • gilt heute als wegweisendes Unternehmen, woraus sich inzwischen eine Branche entwickelt hat
  • Einführung eines Mietservices für Verkehrszeichen und Verkehrseinrichtungen sowie Signalanlagen
  • Erstellung der ersten Version der Broschüre „BABSI“ (Baustellenabsicherung)
    • bis dato gab es keine Vorschriften für die Absicherung von Straßenbaustellen
    • die Auflage von 250.000 Stück wurde in Zusammenarbeit mit dem Industrieverband „Verkehrszeichen“ verteilt
    • auf Grundlage der Broschüre „BABSI“ erarbeitete das Bundesverkehrsministerium in den 1980er Jahren die „Richtlinien zur Sicherung von Arbeitsbaustellen“ (RSA)
  • Entwicklung von robusten, technisch flexiblen und intelligenten Steuergeräten
    • diese neue Generation von Steuergeräten ermöglichte den Einsatz an verschiedenen Orten mit unterschiedlichen Gegebenheiten
    • die Signalgeber befinden sich an großen Batteriekästen
    • diese schweren Einheiten wurden vom LKW abgeladen und mit einer „Rikscha“ an den genauen Aufstellort gebracht
    •  die Aufbauzeit vor Ort einschließlich der Inbetriebnahme betrug nur ca. 2 Stunden
    • die im LKW-Anhänger mitgeführte Ladestation ermöglicht eine absolute Unabhängigkeit
    • selbst bei Schnee und Außentemperaturen von – 20 Grad Celsius erfolgten Aufbauten in der Nacht, sodass zu Beginn des Berufsverkehrs die erforderliche Signalisierung gewährleistet war
    • durch das umfangreiche Knowhow und das innovative Material der B.A.S. war es möglich, in Köln den „Deutzer Brückenkopf“ bei einer Verkehrsbelastung von 60.000 Fahrzeugen und 624 Straßenbahnen pro Tag mit 73 Funksignalgebern problemlos zu steuern

Unternehmen auf einen Blick

Über die B.A.S.

Im Jahr 1951, als es das Bundesministerium für Verkehr und die Bundesanstalt für Straßenwesen noch nicht gab, stellte Werner Sporleder in der damaligen bizonalen [...]

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Nachruf Werner Sporleder

„Man kann, wenn man will“ Das waren immer die Worte von Werner Sporleder, einer der Pioniere und prägenden Persönlichkeiten der Verkehrssicherungsbranche. [...]

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Zertifizierungen

Alle Mitarbeiter der B.A.S. Verkehrstechnik AG sind MVAS-geschult. Weitere Informationen erhalten Sie im Menüpunkt [...]

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Mitgliedschaften in Fachverbänden

Die B.A.S. Verkehrstechnik engagiert sich als aktives Mitglied in folgenden Fachverbänden [...]

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Schulungen

Zur Förderung der Verkehrssicherheit auf den Straßen und der Mitarbeiter im Unternehmen bietet die B.A.S. regelmäßig Schulungen für Ihre Mitarbeiter an [...]

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Soziales Engagement

Mittelständische Unternehmen sind wichtige gesellschaftliche Akteure und haben dabei nicht nur eine Verantwortung gegenüber ihren Mitarbeitern [...]

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Firmenverbund

Der Ursprung der HASPO liegt in der B.A.S. Verkehrstechnik AG. Da die B.A.S. im Bereich Verkehrssicherung und Verkehrslenkung als [...]

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Downloadbereich

Wir haben für Sie einige Prospekte zusammengestellt zu den Themen Baustellenabsicherung, Verkehrstechnik, mobile LED-Technik uvm. [...]

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